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„Zehn Jahre Sex, gebracht hat’s uns nichts“
Ikkimels neues Album „Poppstar“ ist wechselweise Selbstermächtigung und Rachedelikt – und trifft einen Nerv. Von Johannes Harder Ikkimel weiß genau, was hier passiert: „Drop‘ nochmal ’ne Single und ganz Deutschland kriegt ’nen Steifen“, rappt sie auf ihrem neuen Album „Poppstar“. Und sie hat schon recht: Vom Berliner Technoclub übers Feuilleton bis in den feministischen Buchclub…
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Was auch immer das ist, gebt mir mehr!
Das Musiktheater „crypt_“ ist ein faszinierendes Wirrwarr an Ideen und Melodien. Und was für Ohrwürmer da drinstecken! Von Johannes Harder Der Künstler will mehr. Das Cembalo malträtierend, sehnt der einsame Protagonist (Countertenor: Sean Bell) von „crypt_“, welches an diesem Abend im Rahmen der Münchner Biennale Premiere feiert, sich nach mehr: mehr Inspiration, mehr Ruhm und…
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Aufgepludert
Von wegen Mode ist, was schmeichelt. Dieser Hose ist alles egal. Von Clara Hofstetter Diese Hose hat viele Namen und noch mehr Kritiker. Sie wird Haremshose, Balloon Pants, Sarouel, Aladinhose, „Genie Pants“ – nach dem Flaschengeist, ja – oder, von besonders abgeneigten Stimmen, schlicht Clownshose genannt. Man findet die voluminöse Pluderhose, die an Taille und…
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Nackt in den Tod
Das Musiktheaterstück „ENDLICH“ von Asia Ahmetjanova predigt bei der Münchener Biennale weniger Scham im Alter. Die Bilder sind mitunter sehr explizit, aber notwendig. Von Nina Kiermayer Überall schwingt Fleisch. Vier männliche und drei weibliche Körper tanzen nackt durch den Raum – jeder zu einer anderen Melodie, die sie aus Kopfhörern hören. An Nacktheit hat man…
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Die Sonne war einst ein Kolibri
Eine Musiktheater-Inszenierung in Bruchstücken bei der Münchener Biennale: „Xochiyaoyotl“ erinnert an die ausgelöschte Kultur der Azteken. Von Yannik Gschnell Wie können Instrumente solche Klänge erzeugen? Diese Frage stellt sich in den ersten Minuten von Maximilliano Soto Mayorgas Musiktheater „Xochiyaoyotl“. Schon beim Eintreten in das Schwere-Reiter-Theater setzen Percussionist Daan Wilms und E-Gitarrist Johannes Öllinger den Ton…
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Etwas zu salzig
Münchener Biennale: Die Komponist:in Monthati Masebe nimmt sich in „Isithunzi“ viel vor – und setzt noch mehr um. Von Bennet Leitritz Der kleine Raum im Einstein Kultur ist brechend voll, alle Plätze sind besetzt, mehrere Leute sitzen auch noch seitlich am Boden. Es scheint ein wenig so, als hätte man bei der Münchner Biennale das…
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Von wo wir kommen, gehen wir hin
Mit ihrem ersten Musiktheaterstück „Isithunzi“, uraufgeführt bei der 20. Münchener Biennale, lädt Monthati Masebe zu einem kulturellen Austausch ein, der Einblicke in die Welt der südafrikanischen Zulu-Kultur verspricht. Die Kombination aus zu wenig Vorwissen und zu vielen musikalischen und erzählenden Elementen macht den Abend herausfordernd. Von Ola Filippa Florentine Fingerhut Stell dir vor, dass dich…